Ein Geschenk für Eltern, die schon alles haben
Etwas schenken, das nicht im Kasten landet, zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Ein Jahr Fragen zum eigenen Leben und am Ende ein gebundenes Buch.

Jedes Jahr vor Weihnachten dieselbe Frage: Was schenkt man Eltern oder Großeltern, die schon alles haben? Noch einen Schal, noch eine Flasche Wein, noch einen Gutschein? Vielleicht ist die schönere Antwort kein Ding, sondern Aufmerksamkeit. Ein Jahr lang, in Form von Fragen zu ihrem Leben.
Zeit statt Dinge
Wer schon alles hat, braucht selten noch etwas für den Kasten. Was oft fehlt, ist jemand, der fragt. Nach den Rezepten, nach der ersten Liebe, nach dem Sommer am Land. Nach dem, was sie aus schweren Jahren gelernt haben. Es ist alles noch da. Es fragt nur niemand.
Das Aethernal Book fragt. Freundlich, regelmäßig, ein Jahr lang. Zum Beispiel so: Wie ist bei euch der Heilige Abend abgelaufen, vom Christbaum bis zum letzten Keks? Am Ende hält die Familie ein Buch in Händen, das es so nur einmal gibt.
Ob als Geschenk für Eltern oder als Geschenk für Großeltern: Es passt zu Mama und Papa genauso wie zu Oma, Opa oder der Lieblingstante. Irgendwann ist niemand mehr da, der erzählen kann, wie es wirklich war. Bis dahin ist jedes Jahr, in dem jemand fragt, ein geschenktes Jahr.
So läuft das Geschenk ab
- Du stellst das Geschenk zusammen. Für Mama, Papa, Oma oder Opa, oder für jemand anderen aus der Familie.
- Das Kuvert kommt. Du bekommst sofort eine E-Mail mit dem QR-Code und ein schön gestaltetes Kuvert als PDF zum Ausdrucken und Überreichen. Ein gedrucktes Kuvert per Post kommt bald gegen Aufpreis. Im ersten Jahr geben wir die Einladung persönlich weiter.
- Sie beginnt, wann sie mag. Erst wenn sie den Code scannt, beginnt ihr Jahr. Vorher bekommt sie nichts von uns. Dann wählt sie, wie oft eine Frage kommt: jeden Tag, alle drei Tage, einmal pro Woche oder alle zwei Wochen.
- Sie erzählt. Mit Text, mit ihrer Stimme oder mit einem alten Foto.
- Du siehst nur den Fortschritt. Ein Zähler und versiegelte Briefe. Was drinsteht, bleibt bis zum Ende eine Überraschung.
- Ein Mensch prüft das Buch. Vor dem Druck liest jemand alles durch: Abschriften, Fotos, Seiten. Wie in einer Druckerei.
- Das Buch kommt. Vor dem Druck gibt es einen Korrekturabzug, und erst nach der Freigabe wird gedruckt und gebunden.
Ein paar Worte von dir
Zum Geschenk gehört eine Widmung. Sie ist das Erste, was sie liest, wenn sie ihr Aethernal Book einrichtet. Ein paar ehrliche Sätze reichen. Eine der Vorlagen im Aethernal Book lautet: „Liebe Oma, ich kenne deine Rezepte, aber nicht deine Geschichten. Das möchte ich ändern.“
Ein Kuvert zum Überreichen
Das Schöne an einem Kuvert: Man kann es in die Hand geben. Unter dem Christbaum, beim Geburtstagskaffee oder einfach so. Weil das Jahr erst mit dem Scannen beginnt, muss am Heiligen Abend niemand sofort loslegen. Sie fängt an, wann sie mag, vielleicht im Jänner bei einer ruhigen Tasse Kaffee.
Wie das Buch aussieht
Das Buch ist quadratisch, 21 × 21 cm, wie ein schönes Familienalbum. Es gibt vier Einbände in Tannengrün, Tinte, Bordeaux und Natur und vier Seitenfarben: Weiß, Creme, Salbei und Rosé. Die Fotos stehen darin wie eingeklebt, mit den eigenen Bildunterschriften. Und wo eine Geschichte gesprochen wurde, steht ein kleiner QR-Code daneben.
Was es kostet
Das Aethernal Book kostet 199 € einmalig, als Einführungspreis bis Muttertag 2027, danach 299 €. Darin enthalten sind ein Jahr Fragen, das Kuvert, der Profi-Check und ein fest gebundenes Buch. Der Versand ist inklusive, nach Österreich und Deutschland. Es gibt kein Abo.
Wer Geschwister hat, kann weitere Exemplare um je 59 € dazunehmen. Dann steht das Buch nicht nur bei einem Kind im Regal.
Wenn Technik nicht ihr Ding ist
Sie braucht kein Smartphone und keine App. Die Fragen kommen per E-Mail, und ein Tipp auf den Knopf genügt, am Handy, Tablet oder Computer. Kein Passwort, nichts zu installieren.
Und wenn sie nicht gern tippt, erzählt sie einfach. Die Aufnahme wird mitgeschrieben, der Text kommt ins Buch, und ein kleiner QR-Code daneben spielt ihre Stimme ab. Ihre Worte und ihren Dialekt lassen wir, wie sie sind. Mehr dazu steht in Ein Buch, das man hören kann.
Wenn eine Zeit lang nichts kommt
Das Leben hat Pausen, und das Aethernal Book erlaubt sie. Wer auf Urlaub ist, drückt auf Pause, und später geht es weiter. Nach drei offenen Fragen bekommst du einen Hinweis und kannst eine liebe Erinnerung schicken. Oft hilft auch ein Anruf, oder ihr beantwortet eine Frage gemeinsam beim Kaffee. Niemand muss alle Fragen beantworten.
Fragen, die später helfen
Ab der elften Frage kommt ab und zu auch eine Frage, die der Familie später hilft. Wo liegen die Unterlagen? Wer soll entscheiden, wenn sie es einmal nicht mehr kann? Diese Fragen kommen nur, wenn sie zustimmt, und jede lässt sich überspringen. Die Antworten kommen nicht ins Buch, sondern in einen privaten Ordner.
Was du in diesem Jahr siehst
Du siehst, wie viele Geschichten und Fotos schon da sind und welche Kapitel sich füllen. Aber nie, was drinsteht. Die Geschichten bleiben versiegelt, bis das Buch fertig ist. Nach einem Jahr hältst du das Buch in Händen. Das ist die Überraschung, und vielleicht der schönste Teil des Geschenks.
Wenn jemand lieber selbst anfängt
Vielleicht möchte deine Mama oder dein Papa aber lieber selbst anfangen. Auch das geht: Wer für die eigene Familie erzählen möchte, für Kinder und Enkel, kann das Aethernal Book selbst beginnen. Dann kommen die Fragen direkt.
Noch ist das Aethernal Book nicht zu kaufen, und wann es losgeht, wird angekündigt. Du kannst dich aber jetzt schon vormerken. Bis dahin kannst du selbst ein paar Fragen an Eltern und Großeltern stellen, beim nächsten Besuch oder am Telefon. Manchmal ist eine gute Frage schon das halbe Geschenk.